Mutterkuhhaltung
Konzept
Mutterkuhhaltung ist eine extensive und ökologische Form der Landwirtschaft. Die Tiere wachsen in ihrer natürlichen Umgebung auf, Kälber laufen mit ihren Müttern mit und werden von ihnen gesäugt. Die Rinder fressen nur frisches Gras, Heu und Grassilage aus eigener Ernte. Auf die Fütterung von Kraftfutter wird dagegen verzichtet, streng verboten sind wachstumsfördernde Zusatzstoffe.
...Wissen, woher’s kommt!
Rinder werden vielerorts in anonymer Massentierhaltung gemästet.
Die Mutterkuhhaltung bietet den Tieren dagegen viel Platz, in der Herde können sie ihr natürliches Verhalten ausleben.
Sie haben dabei die Möglichkeit, Sommer wie Winter auf der Weide zu verbringen, können sich zum Schutz vor der
Witterung aber auch in einen offenen Laufstall zurückziehen.
Herkunftsnachweis
Gleich nach der Geburt werden die Kälber vorschriftsmäßig gekennzeichnet. So ist es jederzeit möglich, die Herkunft eines Tieres festzustellen.
Bayerwald-Jungrind
Die Mitgliedschaft beim Verein der Mutterkuhhalter im Bayerischen Wald e.V. stellt sicher, dass die Produktionsrichtlinien eingehalten werden. Nur Mitglieder des Vereins dürfen den Markennamen „Bayerwald Jungrind“ verwenden. Zudem ist eine Mitgliedschaft im Programm „Offene Stalltür“ Pflicht. Dabei wird durch unangekündigte Kontrollen die tiergerechte Haltung überprüft.
Weitere Infos: www.bayerwald-jungrind.bayern
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